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Der Bus fuhr am 31. Oktober kurz nach 12:30 Uhr am Vereinsheim ab und erreichte Weingarten gegen 14:30 Uhr. Während sich der Spielmannszug den Proben widmete, machten sich unsere mitgereisten Fans auf den Weg zur Basilika, wo eine hochinteressante Führung unter Leitung des Organisten auf sie wartete.

Um 18:00 Uhr gab es für die Musizierenden ein gemeinsames Abendessen. Um 19:30 Uhr war es dann soweit: der Vorhang öffnete sich, und unter dem Motto „von der Tradition zur Moderne“ präsentierten sich in der Kongresshalle die sieben teilnehmenden Spielmannszüge. Anlass war das 60-jährige Bestehen des Landesverbandes Historischer Bürgerwehren und Stadtgarten Württemberg- Hohenzollern. Gekonnt und charmant führte die aus dem Fernsehen bekannte Moderatorin Silke Gmeiner durch das Programm. Sie zeigte sich sehr erfreut in ihrer Heimatstadt die Moderation dieser Veranstaltung übernehmen zu dürfen.


Unser Spielmanns- und Fanfarenzug nahm das Motto des Abends auf und begann seinen Auftritt mit der „Koronafanfare“. Darauf erklang in der fast voll besetzten Halle der „Marsch Dual“. Um dem Motto des Abends gerecht zu werden wurde, stellvertretend für die Moderne, der Auftritt mit „The Good, The Bad and the Ugly“ aus dem Film „Zwei glorreiche Halunken“ abgerundet. Der Auftritt des Spielmannszuges kam sehr gut beim Publikum an. Laut Aussagen diverser Zuhörer stellten wir neben Weingarten die beste Darbietung des Abends.

Wesentlichen Anteil am Gelingen hatte unsere „Leihgabe“ vom Musikverein: auf Grund personeller Probleme baten die Spielleute Christian Unger um Mithilfe. Spontan erklärte Christian sich bereit und gab den Spielleuten an der Großen Trommel sicher den Rhythmus. Hierfür nochmals unser herzlicher Dank.


Zum großen Finale marschierten alle Garden und Wehren unter musikalischer Begleitung der auf der Bühne stehenden Züge Altshausen, Sigmaringen, Waldburg und Weingarten in die Halle ein und formierten sich zum Massenchor.
Gemeinsam wurde der „Mars der Medici“ und die „Kreuzritterfanfare“ vorgetragen. Von rhythmischen Klatschen des begeisterten Publikums begleitet verließen die Spielmannszüge nach einem 2 ½ - stündigem, sehr abwechslungsreichen Programm die Halle.


Hinter den Spielleuten lagen anstrengende, aber schöne Stunden, und ein jeder freute sich nach der Anspannung des Auftritts auf ein kühles, wohlverdientes Bier. Gegen 0:30 Uhr kamen wir in Neuhausen an. Auf den traditionellen Einmarsch wurde angesichts der fortgeschritten Stunde verzichtet.