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Der Höhepunkt jedes Neuhäuser Fasnetsbegeisterten ist natürlkich der Sonntag mit dem großen Umzug. So auch für den Spielmanns- und Fanfarenzug, der seit der Gründung des Narrenbundes Neuhausen dem bunten Zug der Hästräger und Musikgruppen voranmarschiert.
In diesem Jahr meinte es das Wetter nicht ganz so gut mit den Bauze, aber dennoch sollen ca. 20.000 Zuschauer die Straßen entlang der Umzugsstrecke gesäumt haben.
Der Tag begann für die Spielleute offiziell um 10:00 Uhrin der Pfarrkirche, in der sie die Narrenmesse musikalisch mitgestalteten. Pfarrer Alfred Kirsch stellte einmal mehr sein Talent in der Bütt zur Schau. Mit spitzer Feder und tollen Reimen ging er auf die Ereignisse im Flecken und im Land ein. So manches mal musste er inne halten wenn die Lacher die heiligen Hallen erfüllten.
Danach ging es zu Maria vom Oberland (geb. Herzog, hier vom Flecken!), wo wie schon im Vorjahr wieder eine köstliche Flädlessuppe auf uns wartete. Alfons versorgte uns dazu mit Getränken aller Art, so dass die Zeit flugs verrann. Bevor wir zum Umzug aufbrachen, bedankten wir uns noch mit einem Ständle für die freundliche Bewirtung.
Auf dem Weg zur Aufstellung machten wir den letzten, traditionellen Halt bei unserem ehemaligen aktiven Kameraden Otto Schaller. Nach dem obligatorischen Schnaps erhielt auch Otto ein kurzes Dankesständchen.
Auch während des Umzugs mussten wir keinen Durst leiden: 1. Halt bei Maria in der Kirchstraße zum Schnaps fassen. 2. Halt am Vereinsheim, wo schon unser Wirt Rolf Holzer und unser Träger des Schellenbaums Johann Göser mit einer Kiste Pils den Weg versperrten. 3. Halt in der Bahnhofstraße, wo uns unser ehemaliger Fanfarenbläser Werner Gaiser mit Getränken versorgte, und kurze Zeit später gab es bei Alfons Preisser noch einen köstlichen Most. Zum Abschluss marschierten wir bei unserem Vereinsmitglied Stavros, seine Zeichens Postwirt, ein und ließen nochmals die Instrumente erklingen ehe wir uns etwas Ruhe gönnten.