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Jeweils ein moderne Reisebus der Fa. Wurster stand vor den Vereinsheimen des Musikvereins und der Bürgergarde zur Abfahrt bereit. Recht pünktlich um 14:30 ging die Fahrt los. Schnell ließen wir das Ortsschild hinter uns. Auf der Autobahn bis nach Ulm und der anschließenden Bundesstraße erreichten wir nach gut 1 ½ Stunden die Stadt Dietenheim.

Am Festplatz dann der erste Halt. Im Festbüro wurden die Formalitäten erledigt bevor wir zum Quartier im nahe gelegenen Schul- und Sportzentrum fuhren. Dort wurden uns vier Klassenzimmer zugewiesen, die wir umgehend bezogen. Es war noch nicht einmal 17:00 Uhr, als wir das noch fast lehre Festzelt betraten. Nach und nach trafen weitere Wehren und Gäste ein, so dass bis zum Aufmarsch zum Zapfenstreich nicht mehr viel lehre Plätze zu sehen waren.

Der Zapfenstreich, aufgeführt von der Bürgerwehr Dietenheim mit Stadtkapelle und Spielmannszug begann um 20:00 Uhr. Unter den Ehrengästen konnte man Bundesbildungsministerin Anette Schawan erblicken. Sie konnte sich mit den zahlreich anwesenden Zuschauern an einer einwandfreien Aufführung erfreuen. Mit viel Beifall bedacht zog die Bürgerwehr Dietenheim gefolgt von den Gastwehren aus der Sportarena aus. Am Festzelt wieder angelangt ließ Hauptmann Michael Mayer die Formation wegtreten. Ein jeder freute sich nach der langen Steherei natürlich auf einen Sitzplatz und ein Getränk im Festzelt oder auch in einer der Wirtschaften in der Innenstadt. Jeder wie es ihm beliebt.

Der nächste Morgen begann mit einem reichhaltigen Frühstück in der Stadthalle. Um 8:30 Uhr nahm die große Schar der bunt Uniformierten Aufstellung zum Feldgottesdienst im Illerstadion. Auch hier war es den Kameraden aus Dietenheim wieder gelungen prominente Gäste zu gewinnen, unter anderem die Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg, Frau Dr. Monika Stolz.

Unmittelbar nach dem Ausmarsch machte sich der Spielmannszug auf den Weg zum Aufstellungsplatz für das Kritikspiel. Von den drei hierzu von uns eingereichten Märschen wählten die Juroren den „ Marsch aus Petersburg“ und den „ Markgröninger Marsch“„aus. Von ein paar Kleinigkeiten abgesehen erreichten die Kameraden vom Spielmannszug ein hervorragendes Ergebnis. In den einzelnen Bewertungskriterien konnten jeweils 10 Punkte erreicht werden. Unser Spielmannszug erreichte im Schnitt 9 Punkte.

Nach dem Mittagessen im Festzelt und ausgedehnter Mittagspause stand der Höhepunkt des Tages, der Festzug, auf dem Programm. Als sich die Kameraden des Spielmannszuges auf den Weg zum Aufstellungsplatz machen wollten, sahen sie zu ihrem Erstaunen bereits den Musikzug und die Mannschaft mit Hauptmann vorbeimarschieren. Aus irgend einem Grund hatte man uns nicht über diesen Aufmarsch zum Aufstellungsplatz informiert. Auch waren unsere Ausrüstungsgegenstände im Bus in der Innenstadt.

So reihten wir uns kurzerhand bei den Kameraden unter Gewehr ein, und marschierten unter den Klängen des Musikvereins bis zu unserem Bus. Dort angelangt legten die Spielleute die Uniformen an und marschierten unter klingendem Spiel zur Festzugaufstellung. Den Festzug nahmen wir als 32. Gruppierung in Angriff. Bei schönen Wetter und gutem Zuspruch seitens der Bevölkerung marschierten wir durch die festlich geschmückten Straßen von Dietenheim.

Nach dem Festzug blieb genügend Zeit für ein kühles Getränk. Im Festzelt herrschte eine tolle Stimmung, so dass die Zeit bis zur Abfahrt wie im Flug verging. Mit tollen Erinnerungen an ein schönes und einwandfrei organisiertes Festwochenende machten wir uns gegen 17:00 Uhr auf den Heimweg.

Am Bahnhofsgelände formierte sich die Bürgergarde ein letztes mal an jenem Wochenende zum Einmarsch ins Dorfzentrum. Vor unserem Vereinsheim ließ Hauptmann Mayer wegtreten, nicht ohne sich vorher für die Disziplin und das gute Auftreten bei seinen Kameraden zu bedanken. Viele folgten noch dem Lockruf unseres Vereinswirts und kehrten zum Abschluss des Tages ins Vereinsheim