Tagesordnung der Generalversammlung
- Begrüßung durch den Vorstand mit anschließender Totenehrung.
- Verlesung des Protokolls.
- Bericht des Vorstands.
- Bericht des Kassiers.
- Bericht der Kammerverwalter.
- Bericht der Revisoren.
- Entlastung des Vorstands, Kassiers, Schriftführers und der Kammerverwalter.
- Anträge, Klagen und Beschwerden.
Top 1: Begrüßung des Vorstands und Totenehrung
Um 19.40 Uhr eröffnete Vorstand Rupert Kohout mit der Begrüßung der 71 anwesenden Mitglieder der Bürgergarde die Generalversammlung. Zuvor spielte der Musikzug mit einem flotten Marsch auf. Der Vorstand stellte fest, dass zur Generalversammlung satzungsgemäß geladen wurde. Gegen die von ihm vorgelesene Tagesordnung mit 8 Punkten gab es keine Einwände.
Besonders begrüßen konnte er an diesen Abend den Vorstand der Bürgergarde Esslingen, Herbert Weidner, unseren Ehrenhauptmann Josef Bayer und Ehrenoberleutnant Josef Müller.
Entschuldigt für den heutigen Abend haben sich: Roland Kaiser, Tobias Farr, Toni Farr, Jürgen Zahn, Rolf Holzerm Verena Kohout, Michael Kohout, Stefan Bolz, Steffen Holzerm Paul Weiß, und Bruno Ruf.
Im Anschluss verließt Vorstand Rupert Kohout die Namen der im Vereinsjahr 2007 verstorbenen Mitglieder: Helmut Batzill, Teckstrasse 28, Maria Magdalena Merkt, früher Markstraße 23, Helmut Fiedler, Brühlstraße 6, Feldwebel Rudolf Kärcher, Mörikestraße 6, Maria Zallecker, Lettenstraße 38, Wolfgang Jänicke, Harthäuser 16, Josef Goldner, Bäderstraße 35, Otto Altenburger, Panoramastraße 29, Ehrenobermusikmeister Alfred Schnatterer, Lindenstraße 60, Unteroffizier Josef, Balluff, Wagnerstraße 17, Paul Ernst, Bäderstraße 5.
Zu ihrem Gedenken erhob sich die Versammlung von den Plätzen, der Musikzug intonierte dazu das Lied vom guten Kameraden.
Top 2: Verlesen des Vereinsprotokolls 2006 durch Schriftführer Horst Eisele
Der Schriftführer Horst Eisele verlas dass Vereinsprotokoll des Jahres 2007 in gekürzter Form. Der vollständige Bericht liegt der Generalversammlung vor und wurde von Vorstand und Hauptmann geprüft und unterschrieben. Der Vortrag wurde mit entsprechenden Bildern des abgelaufenen Vereinsjahres untermalt. Nach Ende des Vortrags bedanke sich Vorstand Kohout beim Schriftführer für dessen ausgezeichnete Protokollführung und die Betreuung unserer Internetseite.
Top 3: Bericht des Vorstands
Vorstand Rupert Kohout erwähnte noch einmal die Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres und gab einen Ausblick auf das vor uns stehende.
Top 4: Bericht des Kassiers
Kassier Klaus Reinauer berichtete von den finanziellen Aktivitäten des vergangenen Gemeinjahres. Am stärksten belastet hat die Kasse im Jahr 2007 wiederum der Vereinsheimumbau. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Kassier Klaus Reinauer einen Verlust € 97.687,16 bekannt geben musste.
Sein umfangreiches Zahlenwerk packte er zur Verdeutlichung in aufschlussreiche Diagramme, die an die Wand des Saales projiziert wurden.
Der Kassier musste leider auch in diesem Jahr von schwindenden Mitgliederzahlen unseres Vereines berichten. Mitgliederstand zum 31.12.2007: Gesamt 424. Davon passive Mitglieder 253 und Aktive 132. Die Aktiven unterteilen sich in: aktive unter Gewehr 39, Spielmannszug 39, Musikzug 54 und Ehemalige aktive Mitglieder 39.
Erfreuliches dagegen gab es vom Papieraufkommen zu berichten. Unser Presscontainer in der Bahnhofstrasse wird von der Einwohnerschaft sehr gut angenommen. Die Tonnagen gehen weiter in die Höhe.
Es folgte die namentliche Verlesung der zahlreichen Geld und Sachspender. Nach Ende des Kassenberichts bedankte sich unser Vorstand beim Kassier für dessen vorbildliche Arbeit.
Top 5: Bericht des Kammerverwalter
Da Oberleutnant Rolf Holzer wegen Krankheit entschuldigt war, verlass Waffenkämmerer Christian Pelkofer das Inventar de Kammer.
Top 6: Bericht der Revisoren
Die Kassenrevisoren Frank Lehmeier und Mario Mayer-Sadlik überprüften die Kasse und fanden alles in einwandfreiem Zustand vor. Alle Buchungen seien belegt und die Kasse ordnungsgemäß geführt worden, berichtete Frank Lehmeier. Er empfahl der Versammlung die Entlastung des Kassiers.
Kammerrevisor Berthold Scheffold gab kund, dass er zusammen mit Toni Farr ( in Vertretung für Tobias Farr) die Waffen.- und Kleiderkammer inspiziert hat. Sie fanden beide Kammern in gutem Zustand vor, so dass sie eine Entlastung der beiden Kämmerer empfehlen können
Top 7: Entlastung des Vorstands, Kassiers, Schriftführers und der Kammerverwalter.
Hauptmann Bruno Reinauer leitete die Entlastung des Vorstands: Rupert Kohout wurde einstimmig per Akklamation bei eigener Enthaltung die Entlastung erteilt.
Auch hier sprach sich die Versammlung einstimmig für die Entlastung per Akklamation aus. Die Entlastungen von Kassier, Schriftführer, Waffen- und Kleiderkämmerer wurde von Vorstand Kohout geleitet. Allen wurde bei eigener Enthaltung einstimmig die Entlastung erteilt.
Top 8: Anträge, Klagen, Beschwerden und Verschiedenes.
Es sind keine schriftlichen Anträge beim Vorstand eingegangen. Darauf hin ergreift Hauptmann Reinauer ergreift das Wort: er bedankte sich herzlich bei den Leistungsträgern des Vereins: dem Vorstand Rupert Kohout, Kassier und Sohn Klaus Reinauer, Schriftführer Horst Eisele und seinem Stellvertreter Rolf Holzer.
Für den Seniorennachmittag bittet er bis spätestens 30. März ihm zu melden, wer mithilft bzw. wer einen Kuchen spenden möchte.
Ferner regt er an, dass Badischen Landestreffen in Tiengen mit einem Ausflug zu verbinden. Da die Resonanz nicht sonderlich groß und auch geteilter Meinung ist, wird der Ausschuss mit der Entscheidung darüber beauftragt.
Bruno Ruf lässt in Abwesenheit einen Brief von Hauptmann Reinauer verlesen. Hiermit beklagt er sich über die schlechte Beteiligung bei den Papiersammlungen. Er appelliert im Sinne der Kameradschaft um mehr Mithilfe.
2009 feiert der Landesverband sein 60-jähriges Bestehen. Hierzu soll eine Wanderausstellung zusammengestellt werden. Bruno Reinauer bittet alle Gardisten, sofern sie im Besitz von Fotos von Auslandseinsätzen sind, diese bei ihm zum Einscannen abzugeben.
Zum Schluss ergreift unser Hauptmann in eigener Sache das Wort. An seiner letzten Generalversammlung als Hauptmann der Bürgergarde Neuhausen bedankt er sich bei allen Weggefährten für die gemeinsame Zeit, und lässt die Jahre noch einmal Revue passieren:
“”Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden, zum letzten Mal möchte ich die Gelegenheit in der Generalversammlung nutzen um meinen Dank an gewisse Kameradinnen und Kameraden abzustatten.ich möchte aber auch einen kurzen Rückblick auf meine Dienstzeit als Kommandant der Garde zu geben. Bei der Aktivenversammlung am 25.4.1996 habt ihr mich zum Hauptmann gewählt. An Fronleichnam, 6. Juni 1996 übergab mir mein Vorgänger, Josef Bayer das Kommando
Am 30.6.96 fuhr die Mannschaft nach Wolfach wo die dortige Bürgerwehr ihr 20jähriges Jubiläum feierte. Da der Spmzgelmannszug mit der Feuerwehr unterwegs war, kam Dieter Schaller von Karlsruhe aus dazu und gab uns den Marsch als Trommler.
14.07.96 Besuch bei der Schützenkompanie Weißenbach / Tirol, war der einzige „Auslandseinsatz“ bis heute. Bei der Vorbereitung mussten wir feststellen, dass die Waffenbesitzkarten nicht auffindbar waren. Als Musik hatten wir die jungen Spielleute vom Spielmannszug dabei.
Im Herbst, bei der Uniformabgabe, wurden alle Uniformen zusammen mit dem Schneider kontrolliert, und von ihm danach i.O. gebracht. Auch die Ordensspangen und Auszeichnungen wurden aktualisiert.Über den Winter 96 - 97 wurde die Mitgliederverwaltung auf den aktuellen Stand gebracht.
1997
Im Januar 1997 erklärt Vorstand Günther Knödler, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Vorstand, bei der GV kandidiert. Die Vorstandssuche beginnt. Ich bin bei Rupert fündig geworden.
Im laufe des Jahres 1996 -97 nehme ich Kontakt mit der BG ES auf, um die Patenschaft wieder zu aktivieren.
1997 zieht die Waffenkammer von der Mozartschule ins alte Schulhaus. Heinrich Zahn und Friedrich Enser machen aus der einstigen Gefängniszelle eine schmucke Waffenkammer. Wir räumen die einstige Waffenkammer aus, verschrotten den Gewehrschrank und renovieren den Raum, der dann als Archiv und Lagerraum auch vom Vereinswirt als Getränkelager genutzt wird.
Während den ganzen Jahren als Hauptmann bin ich mit den Protokollen beschäftigt. Zuerst mussten die beiden Protokollbücher gesucht werden. Parallel dazu schrieb Heinz Heck Protokolle der Jahre 1991 – 1994 nach und ergänzte die in diesen Jahren spärlich geschriebenen Protokolle. Heute sind alle Protokolle von dem Jahre 1912 bis heute vollständig und auf Veranlassung von mir und teilweise auch von mir im PC gespeichert.
1998
Es gelingt uns, den Papiercontainer, der beim Ehrenhauptmann im Hof steht, behalten zu dürfen, wir sammeln künftig vier mal im Jahr, statt bisher drei mal.
Für das geplante Buch „Bürger im Bunten Rock”, das der Landesverband herausbringen will, machen wir Bilder der einzelnen Gruppen und von der gesamten Garde.
1998 Beginn der Renovierung der Lindenkapelle, die am 15.11.98 wieder eingeweiht wurde.
Im Dezember und Januar 1998/99 renovieren wir das Vereinsheim in der Mozartschule.
1999
Der LV bringt das Buch „Bürger im Bunten Rock“ heraus, wo alle Wehren vom LV sich präsentieren konnten. An unserer Präsentation hat mir sehr stark unser Kamerad Ewald Bayer, Esslingerstrasse, geholfen.
Der Spielmanns- und Fanfarenzug beteiligt sich am Spielmannszugkonzert in Weingarten und bekommt dafür Lob und Anerkennung.
Der LV feiert sein 50jähriges Jubiläum mit einem Festakt in Ehingen und dem Landestreffen in Mittelbiberach, wo der Festzug im Fernsehen übertragen wurde. In Neuhausen veranstalten wir einen Tag der Bürgerwehren mit einem Platzkonzert auf dem Schlossplatz.
2000
In diesem Jahr finden die Ehrungen nicht mehr am Fronleichnamsnachmittag im Saalbau statt, sondern am 28.Oktober beim Ehrungsabend im Saalbau.
Ewald Gußmann gibt das VH ab. Nachfolger wird Martin Dobmayer.
Unter Mitwirkung unseres Schriftführers Horst Eisele wird eine Internetseite eingerichtet. Auch die BG Neuhausen ist nun im Internet präsent.
2001
23.09.2001 Teilnahme am Oktoberfestzug in München.
Im Herbst 2001 beginnen wir mit der Planung unseres 200jährigen Jubiläums. Dazu trifft sich der Ausschuss und einige interessierte Kameraden am 1. + 2. Dez zu einem Tagungswochenende in Ellwangen.
Ab 2002 werden die Uniformen nicht mehr an die Kleiderkammer zurückgegeben.
Im Mai 2002 verlegen wir in der Kleiderkammer einen Laminatboden und renovieren die Räume.
Im Jahre 2003 organisieren wir die Uniformverwaltung, da ja die Uniformen nicht mehr auf die Kammer zurückgegeben werden.
Die Organisation auf das 200jährige Jubiläum wird intensiviert.
Am 18.10.03 feiern wir das 50jährige bestehen des Spielmannszuges in der Egelseefesthalle.
2004
Es helfen insgesamt 14 Kameraden in 15 Arbeitseinsätzen die Orgel in unserer Pfarrkirche abzubauen und nach der erfolgten Generalsanierung, im Februar 05 wieder mit aufzubauen.
In der Generalversammlung wird die Satzungsänderung beschlossen. Der Passus, dass 50% der Aktiven bei
den Wahlen anwesend sein müssen entfällt.
Am Sonntag, 21. März 04, findet im Saalbau die Kommandantentagung statt.
Acht Kameraden machen den Sprengstoffschein. Wir erfahren dabei, dass bei uns Handlungsbedarf besteht, um dem geltenden Waffengesetz zu genügen. Bei der Besichtigung unserer Waffenkammer im alten Schulhaus durch einen Sachverständigen der Kripo Esslingen stellte dieser fest, dass wir die eingebauten Glasbausteine durch Mauerwerk, und die Aussenwand zum Zwischengang hin von 15 auf 24 cm Mauerstärke erhöhen müssten, und eine neue Waffenraumtüre eingebaut werden müsste.
Ich bemühe mich mit Unterstützung von Dr. Rapp, dem Regierungspräsidium Stuttgart und dem Landratsamt Esslingen aus dem neuen Waffengesetz die Dinge zu erfahren, die für uns und allen Wehren im LV wichtig sind und eingehalten werden müssen.
Die Festvorbereitungen beschäftigen uns wieder das ganze Jahr. Die Ausschüsse intensivieren ihre Arbeit, das Festprogramm wird festgelegt und die Klostertaler für den Freitagabend verpflichtet.
Aufgrund eines Gesprächs am 13.Juni 04, mit Bürgermeister Hacker und dem Beigeordneten, Herrn Deißler wegen der bevorstehenden Änderungen der Waffenkammer, um das ich gebeten hatte, erklärte Herr Hacker, dass die BG nicht im alten Schulhaus bleiben könne, da das Gebäude generalsaniert werden muss. Der Bürgermeister erklärte weiterhin, dass der Vertrag mit unserem VH in der Mozartschule kurzfristig gekündigt wird, da diese Räume für die Ganztagsschule, die ab 2005 eingerichtet wird, benötigt werden. Er bot uns dann das Gebäude Esslingerstrasse 2 als neues VH an.
Am 15. Juli 04 wird der Förderverein der Bürgergarde gegründet.
In einem Gespräch mit BM Hacker bat er mich, ob wir uns nicht auch Gedanken machen könnten, die Rückwand des Kriegerdenkmals, das nun auf den Friedhof versetzt wurde und die bisher im Mauerwerk eingelassen war, und nun sichtbar ist, wie diese gestaltet werden könnte. Drei Kameraden der Garde und ein Kamerad der Bürgerwache Mengen machten Vorschläge, die jedoch bis heute nicht weiter entwickelt wurden.
In der Gemeinderatsitzung am 27. Juli 04 beschließt der Gemeinderat einstimmig, das Gebäude Esslingerstrasse 2 der Bürgergarde zur Nutzung als künftiges Vereinsheim zu überlassen. Am 29. Juli 04 beschließt der Ausschuss der Garde einstimmig, das Gebäude Esslingerstrasse 2 als künftiges VH zu übernehmen.
Im August 04 werden alle 112 Gewehre zum Beschussamt nach Ulm gebracht um diese beschießen zu lassen.
Am August laufen die Planungen und Vorbereitungen für unser neues VH.
Frau Mayer, Kesslerstrasse diktiert das Protokollbuch auf Band, meine Tochter Doris schreibt es ab ich korrigiere das geschriebene, drucke es aus, Ewald Bayer Esslingerstrasse korrigiert noch einmal, ich trage die Korrekturen in das Protokoll ein. So entsteht nach und nach das Protokollbuch in Dateiformat.
2005
Wie 2004 zu ende gegangen ist, beginnt das Jahr 2005, mit Festvorbereitungen.
Am 25.1.05 beginnen die ersten Arbeiten im VH Esslingerstr. wir brechen Decken und Wände auf, um die Bausubstanz zu ermitteln. Einige Vorarbeiten und Ausräumaktionen werden bis Ende April durchgezogen.
5 Kameraden bereiten sich auf die Sachkundeprüfung vor. Unser Lehrer ist Heinrich Zahn.
Am 13.02.05 beginnen wir das Festjahr mit einem Fest-Gottesdienst.
Wir helfen mit die Orgel, die in Bautzen generalüberholt wurde abzuladen und auf die Empore zu bringen.
Im März beschließen wir, dass die Mannschaft unter Gewehr alle weiße Handschuhe tragen und nicht wie bisher nur die Unteroffiziere.
Am 28.4.05 machen 5 Kameraden im Regierungspräsidium Stuttgart die Sachkundeprüfung. Dass alle die Prüfung bestehen, haben wir unserem Lehrmeister Heinrich Zahn zu verdanken.
Von Januar bis Juli finden laufend Sitzungen und Besprechungen statt, um unser Jubiläum vorzubereiten.Vom 5. bis 15 Juli 05 sind wir sehr intensiv mit unserem 200jährigen Jubiläum beschäftigt. Das Fest nahm einen guten Verlauf. Das positive Echo, das wir von allen Seiten erfahren zeigt, dass alle ihre Aufgabe erfolgreich geplant und ausgeführt haben.
Kaum ist das Fest abgeschlossen, müssen wir am nächsten Tag ran, um den Abstellraum und die Gegenstände die im Heizungsraum und in einem Schrank im Gang untergebracht waren von der Mozartschule zu räumen, was uns sehr schwer gefallen ist, weil allen das Fest noch in den Knochen gesteckt ist. Alle Gegenstände und Einrichtungen wurden ins alte Schulhaus gebracht und dort zwischengelagert.
Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten fürs neue VH laufen verstärkt an. Am 17.9.05 beginnen wir mit den Arbeiten im neuen VH. In den 14 Arbeitseinsätzen arbeiten wir 577 Stunden.
Am 15.11.05 beschließen wir unser Jubiläumsjahr mit einem Festabschlussgottesdienst mit Totenehrung.
2006
Aufgrund des strengen und lang anhaltenden Winters ruhen die Arbeiten am VH im Januar. Ab Februar machen wir weiter, wir bauen den Boden im Dachgeschoß ein. Um diesen einigermaßen eben zu bekommen, bauen wir Dielen an die Deckenbalken an um so die Unebenheiten ausgleichen zu können. Die Decke über dem Erdgeschoß wird komplett geöffnet und von Spreu, Schlacke und Lehmwickeln zu befreien. Dies war eine Drecksarbeit.
Im März 06 verlegen wir den Papierkontainerstandort vom Hof unseres Ehrenkommandanten Josef Bayer auf das Bahnhofsgelände, wo wir durch Bemühungen unseres Kassiers Klaus, die Genehmigung erhielten, den Container dort aufstellen zu dürfen. Am 5. März teilt uns S-Plus mit, dass sie künftig den Container nur noch dann kostenlos leeren, wenn mindestens 4,5 To Material geladen sind. Somit waren wir gezwungen kurzfristig einen Presscontainer zu kaufen. Dieser erwies sich aber als nicht geeignet, da der Sammelraum viel zu klein war. Wir bemühten uns dann einen geeigneteren Presscontainer zu kaufen. Da ein neuer für uns zu teuer war, suchten wir einen gebrauchten, den wir dann endlich im September bekamen. Der Containerstandort musste mit Strom versorgt werden, den wir glücklicherweise von H. Becker bekamen.
Im März beschließt der Ausschuss eine Ehrenmedaille für die BG zu schaffen. Unser Kamerad Manfred Lang hat Entwürfe gemacht und dem Ausschuss zur Entscheidung vorgestellt. Die Ehrenmedaillen werden zum ersten Mal am Ehrungsabend am 25.11.06 in der Egelseefesthalle verliehen.
Anfang September mussten wir unser Vereinsheim in der Mozartschule das wir seit Juli 05 nicht mehr nutzen konnten räumen. Die Einrichtungen konnten wir im Gebäude Schlossplatz 4, dem früheren Coop und heutigen Buhl zwischenlagern.
Die Renovierungsarbeiten im VH haben uns das ganze Jahr über beschäftigt. In 97 Arbeitseinsätzen haben wir 3.146 Std. gearbeitet. Dabei wurden die Fußböden im Rohzustand hergestellt. Zwischenwände eingezogen, isoliert und mit Rigipsplatten beplankt. Decken isoliert und mir Rigipsplatten beplankt. Wasser und Abwasser angeschlossen und die entsprechenden Leitungen verlegt, Trittschalldämmplatten auf den Fußböden verlegt und Estrichplatten eingebaut. Dabei hat u.a. auch der Vorstand der BG ES, unser Kamerad Herbert Weidner mitgeholfen. Die Heizung wurde installiert und zum Jahresschluss die Waffenraumtüre ins Haus geschafft. Diese wiegt mit Türrahmen 420 Kg.
2007
Gleich am 3. Januar 07 ging es weiter mit den Arbeiten im VH. Wir bauten die Waffenraumtüre ein. Unsere „Trockenbauer“ bauen die Akustikdecke im Vereinsraum ein. Alfons Maier verlegt uns in 219,5 Stunden die ganzen Fliesen im VH.
Am 14. März müssen wir die Räume im alten Schulhaus, wo wir unsere Gegenstände vom VH und fürs Sauessen gelagert haben räumen und können die Sachen auch im Gebäude Schlossplatz 4 zwischenlagern.
Bis zur VH-Einweihung am 22. September wurde fleißig an der Fertigstellung gearbeitet und organisiert. In den 67 Arbeitseinsätzen wurden wieder 2.221 Stunden gearbeitet. Von Oberfeldwebel Heinrich Zahn wurde die Trittschalldämmung und der Parkettboden verlegt, von den Kameraden des Spielmanns- und Fanfarenzugs die Laminatboden verlegt, Türen eingebaut, aufgeräumt, geputzt geschmückt und dekoriert. Seit dem 22. Oktober sind wir dabei, den letzten Raum, den Proberaum im Dachgeschoß fertig zu stellen.
Ich danke allen 85 Kameraden die im VH mitgearbeitet haben und bis jetzt insgesamt 6.174 Stunden gearbeitet haben. Den höchsten Einsatz brachte unser Oberleutnant Rolf Holzer der 684 Stunden gearbeitet hat. Dies sind 11,5 % der gesamt geleisteten Stunden. Weitere Kameraden die maßgeblich mitgearbeitet haben sind: die „Trockenbauer“ an der Spitze Kurt Brodbeck, Helmut Ernst, Friedrich Enser, Johann Göser, Gerd Miller und Manfred Navigat.
Danken möchte ich auch den Kameraden Alfons Maier, Wolfgang Fuchs, Franz Abold, Peter Distel, Eugen Eisele, Friedrich Enser, Walter Fimpel, Johann Göser, Gerd Miller, Manfred Navigat, Axel und Christian Reinauer, Berthold Scheffold, Heinrich und Jürgen Zahn die mir immer zur Seite standen und einsatzbereit waren wenn ich gerufen habe. Ohne die genannten, aber auch den ungenannten Kameraden die mitgearbeitet haben, hätten wir heute kein Vereinsheim.
Unverständlich ist mir, dass gesunde Kameraden es nicht für nötig gefunden haben an diesem jahrhundert Ereignis des Vereins mitzuarbeiten.
Ganz besonderen Dank spreche ich meinem Sohn Klaus aus, der mich von Anfang an sehr intensiv unterstützt und beraten hat. Danke auch unserem Schriftführer, der mit viel Engagement unsere Protokolle führt und uns übers Internet und Mitteilungsblatt umfangreich informiert.
Ich danke dem Spielmannszug, an der Spitze unseren neuen Kommandant Dr. Michael Mayer für die gute Zusammenarbeit.
Danke dem Musikzug und der Vorstandschaft mit Andreas Fogl und seit einem Jahr Raphaela Schaller. Den Dirigenten Peter Kuchar und auch seit einem Jahr, Heinrich Heck für die Vertrauensvolle und Kameradschaftliche Zusammenarbeit.
Danke den Kameraden der BG ES, die meinen ausgestreckten Arm angenommen haben und daraus eine gute, vertrauensvolle Partnerschaft geworden ist. Dies zeigte sich wieder beim Treffen beider Ausschüsse am vergangenen Samstag, wo wir wieder die Gelegenheit genutzt haben die Partnerschaft zu vertiefen. Dafür danke ich in erster Linie dem Vorstand Herbert Weidner, der die Partnerschaft vorangebracht hat.
Nicht zuletzt danke ich allen Kameraden die mich unterstützt haben und bitte alle Kameraden, unseren neuen Kommandanten Dr. Michael Mayer tatkräftig zu unterstützen, damit er die Aktive Mannschaft, noch besser voranbringen kann, als ich.
Eine große Bitte habe ich an alle Anwesenden: Verstärkt die Bemühungen, neu Mitglieder zu bekommen, denn eine gedeihliche Weiterentwicklung ist nur möglich, wenn wir junge Leute für unseren Verein gewinnen.
Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden,
Ich bedanke mich bei jedem, der mitgemacht hat bei der Fotoaktion meiner Tochter. Sie hat daraus einen wunderschönen Bildband gemacht. Es ist eine einmalige Dokumentation geworden.
Liebe Kameraden,am Mittwoch, 21. Mai 08 feiere ich meinen 70. Geburtstag und die Verabschiedung als Kommandant unserer Garde. Ich lade euch daher alle um 19,30 Uhr in den Ochsen ein. Wir werden zusammen feiern und gemeinsam Abendessen.Anschließend findet dann um 21,30 Uhr aus diesem Anlass der Große Zapfenstreich auf dem Schlossplatz statt“
Zum Abschluss der Generalversammlung bedankt sich Vorstand Rupert Kohout beim Ausschuss und insbesondere bei Hauptmann Reinauer für die Zusammenarbeit. Seinen letzten Dank richtet er an Herbert Schön, der am heutigen Abend die Bewirtung übernommen hatte.
Um 22.08 Uhr wurde die harmonisch verlaufende Generalversammlung 2007 beendet.